Am menschlichen Körper gibt es entlang der Wirbelsäule Energiepunkte, die man als Chakras bezeichnet. Es handelt sich dabei um feinstoffliche Energiewirbel, die als Verbindungsstellen zwischen unserem materiellen Körper und unserem Energiekörper (Aura) fungieren. Das Wort Chakra stammt aus dem Sanskrit (Indisch) und bedeutet Rad. Man kann die Chakras von vorne und hinten betrachtet als ein sich drehendes Rad wahrnehmen, welches wie eine sich öffnende Lotusblume aussieht. Die in den Symbolen gezeigte Anzahl Blätter der Blume korrespondiert mit der Anzahl verbundener Wirbel und Nervenpaare, die an dieser Stelle von der Wirbelsäule weggehen. 1 Von der Seite betrachtet weisen sie eine Trichterform auf. Je nach Drehrichtung wird Energie aufgenommen oder abgegeben. Für die meisten Menschen sind sie nicht sichtbar. Man kann sie aber spüren, wenn man die Hand darüber hält. Mit dem richtigen Training und genügend Übung kann man auch die visuelle Wahrnehmung erlernen. Laut den alten indischen Texten sind zigtausende solcher Punkte überall am Körper verteilt. Im allgemeinen konzentriert man sich jedoch auf die sieben Hauptchakras, auf die ich auch hier eingehen möchte.
Die Chakren sind mit bestimmen Körperregionen, Drüsen und Organen verbunden. Sie beeinflussen aktiv unsere Körpersäfte und unsere Gesundheit. Die Wirbelsäule fungiert als Verbindungskanal zwischen allen Chakren und lässt die Lebensenergie in den ganzen Körper fliessen. Das erste, was man in der Reiki-Ausbildung lernt, ist der Chakra-Ausgleich. Denn nur wenn die Chakren offen und ausgeglichen sind, haben wir überhaupt eine Chance auf eine vollständige Heilung. Sind die Chakren unausgeglichen oder gar verschlossen, fliesst die Lebensenergie nicht richtig und wir werden krank. Es werden primär die jeweils gegenüberliegenden Chakras ausgeglichen und dann versucht, das ganze System in Harmonie zu bringen. Man arbeitet sich von aussen nach innen zum Herz-Chakra hin, dem Sitz der Seele. Das alleine kann schon einen erstaunlichen Effekt erzielen. Danach sucht man nach weiteren energetischen Störungen und bearbeitet diese entsprechend.
Den Chakren sind bestimmte Farben und Lebensthemen zugeordnet. Sie geben uns Hinweise darauf, was wir in unserem Leben verändern sollten und womit wir uns beschäftigen müssen. Ist beispielsweise das Herz-Chakra verschlossen, ist es schwierig, Liebe zu erfahren und zu geben. Ist das Hals-Chakra verschlossen, haben wir Probleme mit der Kommunikation und dem Ausdruck unserer Persönlichkeit. Dabei ist zu beachten, dass diese Verbindungen in beide Richtungen funktionieren. Wenn ich mich nicht ausdrücke und meinen Ärger immer nur schlucke, verschliesse ich mein Hals-Chakra. Das führt dazu, dass es mit der Zeit immer schwieriger wird, mich offen und ehrlich mitzuteilen. Auch sind Beschwerden mit den Stimmbändern (aussprechen), den Ohren (zuhören) und der Schilddrüse möglich. Eine energetische Behandlung kann helfen, diese Blockaden zu lösen, aber erst die Auseinandersetzung mit den Themen, welche die Blockaden verursacht haben, wird eine langfristige Besserung bringen.
Die folgende Liste ist eine Zusammenfassung von Informationen aus verschiedenen Quellen. Je nachdem, wem man zuhört und welchen Text man liest, gibt es kleine Unterschiede in den Beschreibungen. Ich habe mir erlaubt, seelische, geistige und körperliche Themen jeweils in einem Punkt zusammenzufassen, positive wie negative. Das macht die Sache für mich einfacher. So sehe ich auf einen Blick, was bei welchem Chakra relevant ist. Die Nummerierung fängt beim untersten Chakra an, weil der Energiefluss von unten nach oben den Weg von der Materie zum Bewusstsein repräsentiert. Jedes Chakra hat einen direkten Einfluss auf das jeweils folgende. Will man das Kronen-Chakra vollständig öffnen, um die Verbindung zum höheren Bewusstsein zu stärken, muss man sich auch um die anderen kümmern. Sind alle Chakras offen und die Energie fliesst frei, sind Geist und Materie vereint. Dieser Prozess wird als Erweckung der Kundalini-Schlange bezeichnet.
Jedes Chakra operiert in einem ganz bestimmten Frequenzbereich. Man kann sie gezielt mit Nahrungsmittel, Düften, Steinen, Kristallen, Farben, Klängen und körperlichen Übungen stärken. Auf yogaeasy.de findest du eine gute Übersicht inklusive spezifischer Yoga-Übungen für jedes einzelne Chakra. Du kannst dich auch einfach mit den dazugehörigen Farben umgeben. Um z.B. das Hals-Chakra zu stärken, kleide dich in Blau. Oder verwende blaue Bettwäsche, blaues Badesalz, blauen Schmuck. Zu jeder Farbe passen zudem bestimmte Töne. Die Korrelationen findet man, wenn man die Frequenzen der Farben des Regenbogens mit der 432Hz Tonleiter nach Pythagoras und den Solfeggio Frequenzen (Do-Re-Mi-Fa-So-La-Ti) verbindet. 2 3 Harmonische Frequenzkombinationen kreieren Resonanzen. Das hier zu erklären, würde den Rahmen dieser Seite sprengen. Ich werde das zu gegebener Zeit an anderer Stelle tun. Falls es dich interessiert, wirf einen Blick auf https://mathemagicalmusic.weebly.com/sound-and-color.html. Die ganze Webseite ist super interessant. Meditative Musik mit diesen Frequenzen findet man zuhauf auf YouTube. Schau auf meine Playlist, wenn du magst. Die wichtigsten Frequenzen sind oben aufgeführt. Damit kannst du dich orientieren.
In der chinesischen Medizin wird ein System von sogenannten Meridianen verwendet. Dabei handelt es sich um Energieleitbahnen, die über den ganzen Körper verlaufen. Auch hier finden wir das Konzept der fliessenden Lebensenergie wieder. Je nach Beschwerde, die den Patienten plagt, wird die entsprechende Meridianlinie bearbeitet, um den Energiefluss wieder in Gang zu bringen. Interessant ist, dass einer der wichtigsten Meridiane, das "Lenkergefäss", alle hier beschriebenen Chakren durchläuft. Es fängt beim Steissbein an, geht entlang der Wirbelsäule am Rücken hoch über den Scheitel und endet vorne an der Oberlippe. Das entspricht dem Konzept des indischen Kundalini. Die Beschreibungen der den Meridianen zugeordneten Lebensthemen und Organe ist ebenfalls sehr ähnlich wie im Chakra-System. Spannenderweise gibt es in der chinesischen Lehre die Elemente Holz und Metall, nicht aber Luft und Äther. Prinzipiell beschreiben beide Lehren genau das selbe mit unterschiedlichen Begriffen. Wobei mir die chinesische Variante etwas detaillierter und körperbetonter erscheint und die indische mehr auf die spirituellen Aspekte eingeht. Es lohnt sich also, sich mit beiden zu beschäftigen.
Dass das alles kein Hokuspokus ist, zeigt die Tatsache, dass diese Lehre seit Jahrtausenden angewendet wird und sogar die westlichen Krankenhäuser mittlerweile entsprechende Frequenztherapien einsetzen. Bei der Recherche zu diesem Artikel bin ich auf hunderte von wissenschaftlichen Studien gestossen aus neuerer Zeit. An dem wird fleissig geforscht. Das freut mich sehr. Die Menschheit ist auf dem Weg zurück zu ihrem Ursprung. Moderne Technik verschmilzt mit altem Wissen. In ein paar Jahren wird es völlig normal sein, Krankheiten mit Frequenzen zu heilen. :)
Die hier publizierten Informationen basieren auf meinem aktuellen Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Dem voraus gehen jahrelange Recherchen und persönliche Erfahrungen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit der dargestellten Informationen. Sie dienen ausschliesslich der Aufklärung und sollen dem Leser Möglichkeiten aufzeigen. Das geschriebene dient nicht als Diagnose oder Therapie und kann in keiner Weise den Besuch bei einem qualifizierten Mediziner ersetzen. Wenn du selbständig Massnahmen ergreifst, tust du das auf eigene Verantwortung. Lass dich vom Naturheilpraktiker oder Arzt deiner Wahl beraten und begleiten. Informiere dich selbständig weiter, recherchiere, tausche dich aus mit anderen Betroffenen. Wenn du etwas findest, was deiner Meinung nach in diesen Artikel gehört, schreib mir bitte. Danke!
Wim J Borsboom: The Major Chakras and their Petals – A Technical Overview & New Insights (2000) ↩
Kashinath Chakraborty: Approach to Spiritual Energy: An Analytical Model (Apr 2021) ↩
Derrick Scott van Heerden: Music, Geometry and Mathematics: The Source Code Revealed (Nov 2018) ↩