Unser Körper ist fast vollständig mit Haaren überzogen. Nur an den Hand- und Fussflächen und den Lippen wachsen keine. Wissenschaftlich wird den Haaren nicht besonders viel Bedeutung zugeordnet. Sie dienen der Temperaturregulation, dem UV-Schutz und im Falle der Augen, Nasen und Ohren dem Staubschutz. Gesellschaftlich und im Rahmen der Sexualität wird dem Kopfhaar immerhin etwas mehr Bedeutung zugewiesen, da unser Aussehen einen starken Einfluss auf die Interaktionen mit unseren Mitmenschen hat. Ansonsten seien sie nicht (mehr) nötig, da wir ja jetzt Kleidung haben, und können bedenkenlos abrasiert werden. So die geläufige Meinung. Aber ist das wirklich so?
Ein Blick auf die Kunst vergangener Zeiten zeigt, dass früher praktisch alle Menschen lange Haare trugen. Man kann das natürlich als eine Modeerscheinung abtun, als den damals aktuellen Trend, aber so einfach ist es nicht. Haare sind viel mehr als nur Körperschmuck. Sie sind eine Verlängerung des Nervensystems. Früher wusste man das noch und behandelte die Haare dementsprechend. Heutzutage wird ihnen nur noch von "unzivilisierten" Völkern die gebührende Bedeutung zugewiesen. Während dem zweiten Weltkrieg hat die westliche Welt die Bedeutung der Haare eigentlich wiederentdeckt, das Wissen darüber wurde aber nicht verbreitet. In der Schule wird uns weiterhin nur die rein materielle Sichtweise beigebracht. In einigen Gebieten im fernen Osten ist es zwar weiterhin verpönt, das Kopfhaar ungefragt zu berühren, aber auch dort wissen die meisten gar nicht, warum man das nicht tun soll. Das wird einfach als gesellschaftliche Norm betrachtet.
Für den Vietnamkrieg hatte die USA eine grosse Zahl der einheimischen Indianer als Späher und Fährtenleser ausgebildet. Sie besassen die fast übermenschlich erscheinende Fähigkeit, den sich nähernden Feind schon aus weiter Entfernung wahrzunehmen. Und das sogar im Schlaf. Nur dumm dass sie, einmal angekommen im Kriegsgebiet, total versagten. Als ein General dem Nachging und die unfähig gewordenen Späher befragen liess, kam heraus, dass sie ihre Fähigkeiten während der Grundausbildung verloren hatten als man ihnen die Haare abrasierte. Daraufhin wurden Tests durchgeführt mit neuen Rekruten. Die Untersuchungen zeigten, dass die befragten Indianer recht hatten. Tatsächlich eliminierte der Kurzhaarschnitt alle ihre übersinnlichen Fähigkeiten. Den Indianern wurde in der Folge das Recht gewährt, als einzige Mitglieder des Militärs ihre Haarpracht behalten zu dürfen. Eine völlig idiotische Massnahme meines Erachtens. Viel klüger wäre es gewesen, allen Soldaten das Tragen langer Haare zu erlauben. Offenbar war den Befehlshabern die Eliminierung der Individualität der Soldaten wichtiger als der strategische Vorteil übersinnlicher Fähigkeiten. An dem hat sich bis heute weltweit nichts geändert.
Gegen Ende meiner Depression, als ich mich endlich dazu entschliessen konnte, aus dem Loch zu kriechen, verspürte ich einen starken Drang, meine Haare abzuschneiden. Ich hatte sie acht Jahre lang nicht geschnitten. Sie reichten bis zur Gürtellinie. Sobald der Körper die Haare als lang genug betrachtet, hören sie auf zu wachsen. Sie wachsen nur weiter, wenn man sie regelmässig schneidet. So als würde der Körper sie nach dem Schnitt zur Kompensation etwas länger machen. Ich wollte zu dem Zeitpunkt alles hinter mir lassen und neu anfangen. Meine Haare abzuschneiden war ein intuitiver Impuls. Eigentlich wollte ich nicht aussehen wie alle andern. Nach dem Schnitt fühlte ich mich dann aber extrem befreit. So als hätte man mir den ganzen emotionalen Ballast abgenommen. In dem Moment verstand ich, wieso Frauen sich nach einem schweren Missbrauch manchmal die Haare abrasieren. Das eliminiert die emotionale Erinnerung an den Vorfall. Gleichzeitig fühlte ich mich aber auch abgeschnitten von der Umwelt, da ich mit kurzen Haaren die Energie meiner Mitmenschen nicht mehr wahrnahm. Ich wahr richtig isoliert. Als hätte man mich unter eine gläserne Glocke gepackt, durch die nichts mehr durchkam.
Also, fassen wir zusammen. Haare sind einerseits sehr leistungsfähige Antennen, die kleinste energetische Schwankungen im Umfeld über grosse Distanzen wahrnehmen können, andererseits speichern sie Informationen. Emotionen sind feinstoffliche Energiepakete, die überall in unseren Körpern gespeichert sein können. Energie ist Information. Von dem her macht das ganze Sinn. Ich konnte es natürlich nicht lassen und bin dem weiter nachgegangen. Meine Recherchen haben meine Beobachtungen bestätigt. Dieses Wissen ist indigenen Völkern bestens bekannt. Nur wir in der sogenannt "zivilisierten Welt" haben es vergessen. Oder vielleicht sollte ich besser sagen, wir ignorieren es, da wir uns zu sehr in der materiellen Weltanschauung verloren haben.
Gängige Haarprobleme sind z.B. Haarausfall, trockene und fettige Haare, Schuppen, Ergrauen und Spleiss. Schmerzen tun unsere Haare nie, da die Nerven an den Wurzeln enden. Deswegen bezeichnet man sie als totes Material. Tot sind sie aber keineswegs. Der Körper stösst oder baut totes Gewebe umgehend ab. Würde er das nicht tun, würde er sich mit den Verwesungsprodukten selber vergiften. Haare sind tatsächlich nebst Knochen das stabilste und langlebigste Gewebe, das wir haben. Sie sind vergleichbar mit einem Kupferkabel. Sie sind Bestandteil der Haut und sollten idealerweise auch als solcher gepflegt werden. Alles, was der Haut schadet, schadet auch den Haaren. Übersäuerung, Nährstoffmangel und Dehydrierung führen zu den erwähnten Problemen. Um dem entgegenzuwirken bietet uns die Industrie eine Unmenge fragwürdiger Chemikalien an, welche die Haarprobleme zwar nicht lösen, aber wenigstens verstecken. So kann man das Haus auch mit total zerstörten Haaren verlassen und sich trotzdem schön fühlen. Temporär zumindest, denn das Zeug hält nicht lange. Man muss sich die Chemikalien am besten täglich auf den Kopf schmieren, um die schöne Haarpracht intakt zu halten. Macht man es ein paar Tage nicht, wird der Schaden sofort sichtbar.
Wäre es nicht besser, wenn wir anstatt die Haare mit giftigen Chemikalien zu malträtieren, sie von innen nähren würden? Es bringt nicht viel, künstlich im Labor hergestelltes oder natürliches aber isoliertes Beta-Carotin von aussen auf die Haare zu schmieren. Der Körper kann das so nicht verwerten. Das ist in etwa vergleichbar mit den Fluorverbindungen in der Zahnpasta. Die machen auch nicht das, was man uns verspricht. Haare werden von innen über ihre Wurzeln in der Haut ernährt. Beta-Carotin ist ein natürliches Farbpigment. Es gehört zur Gruppe der Carotinoide. Das sind die Stoffe, die Früchte und Gemüse farbig machen. Sie wurden als erstes in Karotten entdeckt. Daher kommt auch der Name. Die grössten Mengen davon befinden sich üblicherweise in den Schalen. Anstatt viel Geld für teure Pflegeprodukte auszugeben, würde es doch viel mehr Sinn machen, das Geld in qualitativ hochwertige Lebensmittel zu investieren. Damit erzeugt man einen langanhaltenden Effekt, man spart Geld und hat ganz nebenbei auch noch köstliche Lebensmittel in der Küche. Chemikalien übersäuern den Körper und schaden somit Haut und Haaren. Je weniger wir davon verwenden, desto besser. Mit der richtigen Ernährung werden Haut und Haare gleichermassen geschmeidiger, glatter und glänzender. Das einzige, was es zu beachten gibt, ist dass man Bio kauft und die Schalen wenn möglich immer mitisst. Karotten, Gurken und Äpfel müssen definitiv nicht geschält werden. Wenn man das tut, wirft man die wertvollsten Teile weg.
Möchte man nebst der guten Ernährung von aussen nachhelfen, bieten sich eine grosse Auswahl natürlicher Shampoos und wertvolle natürliche Öle sowie Aloe Vera an. In Asien ist es Gang und Gäbe, dass man Haut und Haare mit Kokosöl pflegt. Es ist überall auf der Welt in guter Qualität erhältlich und sehr angenehm in der Anwendung, da es schneller einzieht als andere Öle. Olivenöl und Mandelöl sind weitere sehr gute Alternativen. Das bekannteste Haaröl ist wohl Rizinusöl, auch unter dem Namen Kastoröl bekannt. Es wird vor allem zur Behandlung und Vorbeugung von Haarausfall empfohlen. Wie es genau auf die Haare wirkt, ist mir nicht bekannt. Ich könnte mir gut vorstellen, dass die stark entgiftende Wirkung von Rizinusöl die Übersäuerung der Haut reduziert und so das Haarwachstum fördert. Das Problem mit den Chemikalien ist halt, dass sie das Gewebe der Haare direkt angreifen und über die Haut aufgenommen und dort angereichert werden. Rizinusöl hilft, den so angerichteten Schaden wiedergutzumachen. All diese Öle kann man sowohl als Nahrungsmittel als auch Kosmetika kaufen. Lass dich nicht verarschen. Die Anforderungen an Reinheit und Qualität sind bei Lebensmitteln viel höher als bei Kosmetika. Zudem sind sie einiges günstiger. Es kann gut sein, dass du für genau das selbe Öl den dreifachen Preis bezahlst, nur weil es in einer Kosmetikflasche steckt. Wenn ein Produkt verspeist werden kann, kann es auch wunderbar für Haut und Haar verwendet werden.
Solltest du dich für eine natürlichere Pflege deiner Haare entscheiden, kann ich dir noch einen Tipp mit auf den Weg geben. Sei geduldig! Die Natur arbeitet langsam, dafür aber gründlich. Ein paar Wochen solltest du deinem Körper schon Zeit geben, bevor du einen Versuch als misslungen abbrichst. Das hat er verdient. Er wird es dir danken mit einer Stärkung deiner intuitiven Wahrnehmung. ;)
Die hier publizierten Informationen basieren auf meinem aktuellen Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Dem voraus gehen jahrelange Recherchen und persönliche Erfahrungen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit der dargestellten Informationen. Sie dienen ausschliesslich der Aufklärung und sollen dem Leser Möglichkeiten aufzeigen. Das geschriebene dient nicht als Diagnose oder Therapie und kann in keiner Weise den Besuch bei einem qualifizierten Mediziner ersetzen. Wenn du selbständig Massnahmen ergreifst, tust du das auf eigene Verantwortung. Lass dich vom Naturheilpraktiker oder Arzt deiner Wahl beraten und begleiten. Informiere dich selbständig weiter, recherchiere, tausche dich aus mit anderen Betroffenen. Wenn du etwas findest, was deiner Meinung nach in diesen Artikel gehört, schreib mir bitte. Danke!