Die Psychosomatik ist in der Öffentlichkeit ein eher unbekanntes Feld. Dabei wäre es extrem wichtig, dieser Lehre mehr Aufmerksamkeit zu schenken. Viele kennen den Begriff nur als Diagnose nach einer langen Odyssee verschiedenster medizinischer Untersuchungen. Leider werden allzu oft Patienten damit abgestempelt, nachdem die Ärzte bei all ihren Untersuchungen keine behandelbaren Symptome gefunden haben. Dann heisst es einfach, es sei psychosomatisch mit der Meinung, dass man sich die Beschwerden einbildet. Und schon steht man alleine da mit seinen Problemen. Dabei würde ein Gespräch mit einem Psychologen vielleicht schon helfen. In meiner Erfahrung hat sich gezeigt, dass so ziemlich allen Krankheiten eine psychisch-emotionale Komponente unterliegt. Das gilt insbesondere für chronische Beschwerden wie Autoimmunerkrankungen oder auch Krebs. Emotionen sind Energien, die an ganz bestimmten Stellen im Körper "sitzen". Wenn diese nicht aufgelöst werden, verursachen die Störungen im Energiefeld mit der Zeit entsprechende physische Schäden.
Zur Veranschaulichung möchte ich hier einige Beispiele aufführen. Einsamkeit und Liebeskummer schlagen aufs Herz. Das wissen wir alle. Ich habe vor ein paar Jahren eine Studie gefunden, in der gezeigt wurde, dass Liebeskummer tatsächlich ein gebrochenes Herz verursacht. Das ist nicht einfach nur eine Redewendung. Man kann die Risse sehen in den Untersuchungen. Wird das nicht angegangen, kann das z.B. zu einem Herzinfarkt führen, verursacht durch den Verlust des Lebenswillens. Frustration führt zu Wut und wenn diese nicht abgelassen werden kann, kann das auf die Haut schlagen. Wird in Konfliktsituationen einfach alles "geschluckt", bleiben die Emotionen im Körper hängen und irgendwann wird dieser versuchen, sie durch die Haut heraus zu pressen. Das kann man sich vorstellen wie ein platzender Dampfkochtopf. Wenn der Druck zu hoch wird, platzt das Ding. Das kann sich auch auf die Region der Stimmbänder auswirken. Uns platzt der Kragen, wie man so schön sagt. Eine mögliche Folge wäre möglicherweise ein Tumor, der an dieser Stelle entsteht. Magengeschwüre sind eine bekannte Folge von dauerhaftem Ärger. Wenn man ständig gegen etwas ankämpft, kann das zu Problemen in den Gelenken führen. Man stemmt sich dagegen. Die Arbeit, den dominanten Partner, vielleicht sogar das Leben selbst. Das belastet auf Dauer die Gelenke. Als würde man jahrelang einen Lastwagen zurückdrängen, der ganz langsam auf einen zurollt und droht, uns zu überfahren. Stress führt zu Schmerzen an Nacken und Schultern. Das sind Verspannungen, die entstehen, weil wir uns nonstop in einem Zustand der Fluchtbereitschaft befinden. Angst ist hier der Auslöser. Verbringt man sein ganzes Leben damit, sich selber fertig zu machen, kann dieser Selbsthass zu Autoimmunerkrankungen führen. Das kann man sich vorstellen wie ein interner Krieg. Als würde man sich selber vernichten wollen. Und so weiter und so fort…
Es gibt tausende Beispiele, die wir alle aus dem Alltag kennen dürften. Nur leider wird das oft ignoriert und als Einbildung abgetan. Stattdessen werden alle möglichen Untersuchungen durchgeführt, die nur den materiellen Aspekt des Körpers abdecken. Diese finden natürlich nichts brauchbares und so werden gerne auch mal die Gene beschuldigt, die Krankheiten zu verursachen. Dabei ist schon länger bekannt, dass unsere Gene in vielen Fällen höchstens als begünstigender Faktor angesehen werden können. Die Lehre der Epigenetik zeigt uns, wie externe Faktoren die Gene steuern. Die Informationen, die wir an unseren Körper weitergeben in Form von Emotionen, bestimmen die Aktivität unserer Gene. Wenn wir die Informationen ändern, ändert sich auch die Genetik entsprechend. Unser Körper ist ein Abbild unserer inneren emotionalen Welt.
Hier liegt einer der Schwerpunkte meiner Arbeit. Spirituelle Heilung ist emotionale Heilung. Emotionen sind Energien und der Energiefluss bestimmt die Funktionstüchtigkeit des physischen Körpers. Fliesst die Energie nicht mehr frei, entstehen Krankheiten. Man kann den Energiefluss zwar mit Methoden der Traditionellen Chinesischen Medizin (TCM), Reiki, Qi Gong und ähnlichem wieder in Gang setzen, aber wenn die emotionale Komponente nicht beachtet wird, gleicht das mehr einer Feuerwehrübung. Die Störung wird wiederkommen. Idealerweise kombiniert man diese Techniken mit der emotionalen Heilung und erzielt so eine dauerhafte Lösung.
Das Buch Mein Körper – Barometer der Seele von Jacques Martel ist DAS Nachschlagewerk zu diesem Thema in deutscher Sprache. Egal ob man professionell damit arbeitet oder sich privat mit der Selbstheilung beschäftigt. Die Texte sind in einer Art und Weise verfasst, die dir schon beim Lesen helfen wird.
Die Botschaft deines Körpers – Die Sprache der Organe von Kurt Tepperwein erklärt die Zusammenhänge zwischen körperlichen Symptomen und psycho-emotionalen Ursachen recht detailliert und liefert gleich auch die passenden Massnahmen dazu, die du selbständig zuhause anwenden kannst. Alles einfach und verständlich erklärt. Ein sehr wertvolles Buch, das in keinem Haushalt fehlen sollte.
Die hier publizierten Informationen basieren auf meinem aktuellen Kenntnisstand zum Zeitpunkt der Veröffentlichung. Dem voraus gehen jahrelange Recherchen und persönliche Erfahrungen. Ich erhebe keinen Anspruch auf Vollständigkeit und Korrektheit der dargestellten Informationen. Sie dienen ausschliesslich der Aufklärung und sollen dem Leser Möglichkeiten aufzeigen. Das geschriebene dient nicht als Diagnose oder Therapie und kann in keiner Weise den Besuch bei einem qualifizierten Mediziner ersetzen. Wenn du selbständig Massnahmen ergreifst, tust du das auf eigene Verantwortung. Lass dich vom Naturheilpraktiker oder Arzt deiner Wahl beraten und begleiten. Informiere dich selbständig weiter, recherchiere, tausche dich aus mit anderen Betroffenen. Wenn du etwas findest, was deiner Meinung nach in diesen Artikel gehört, schreib mir bitte. Danke!